Über mich
Ausbildung: 1968 in Berlin geboren habe ich direkt nach dem Abitur am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster die Physiotherapieausbildung am Oskar-Helene-Heim absolviert, der renommierten, einzigen staatlichen Schule für Physiotherapie hier in Berlin, der heutigen Wannseeschule.
Manualtherapeutin: Durch meine Prägung und Arbeit mit Kolleg*innen in Großbritannien, die einheitlich nach dem Maitland-Konzept ihre Patienten untersuchen, einordnen und behandeln, habe ich verschiedene Fortbildungen innerhalb dieses Konzeptes hier in Deutschland absolviert und abschließend auch mein Zertifikat der Manuellen Therapie erworben. Es zeichnet sich dadurch aus, dass passive Techniken mit Bedacht und kritischer Sorgfalt Anwendung finden und nur innerhalb des Biopsychosozialen Modells ausgeübt werden. Die Einbindung bewusst geschulter Kommunikation mit den betroffenen Patient*innen wird dabei kontinuierlich berücksichtigt. Außerdem werden passive Anwendungen nie isoliert ausgeführt, sondern immer mit individuell ausgebauter Aktivität verbunden.
Sektorale Heilpraktikerin: Um Patient*innen auch die Möglichkeit zu geben, ohne entsprechende physiotherapeutische Verordnungen zu mir in die Behandlung zu kommen, habe ich 2021 eine Zusatzausbildung zur sektoralen Heilpraktikerin absolviert. Situationen, in denen die Einordnung von komplexen Symptomen häufig nicht durch bildgebende Verfahren schnell erfolgen kann, lassen viele Patient*innen - auch aufgrund der sehr eng getakteten Zeitfenster und begrenzten Gesprächsmöglichkeit in den Arztpraxen - ratlos zurück. Hier können eine ausführliche Anamnese und Untersuchung sowie eine professionelle Einschätzung aus der physiotherapeutischen Perspektive durchaus nützlich und hilfreich sein, da sie Ermutigung und Beruhigung gleichermaßen bewirken kann.
Studium: Von 2022 - 2024 habe ich berufsbegleitend an der Alice Salomon Hochschule in Berlin den interdisziplinären Studiengang Physio- und Ergotherapie absolviert (Bachelor of Science). Damit bin ich meinem Wusch gefolgt, mein Wissen in der evidenzbasierten Medizin auszubauen und meine Kenntnisse in den Bereichen der Gesundheitswissenschaften und wissenschaftlichen Methoden zu vertiefen. Mein Ziel ist es, die über die Jahre gewonnene Routine nicht erstarren zu lassen, sondern das eigene berufliche Handeln kontinuierlich kritisch zu beleuchten sowie auch wissenschaftlich aktuelle Artikel aufmerksam zu verfolgen und zu hinterfragen.
Meine Schwerpunkte innerhalb des Studiums und in der abschließenden Bachelorarbeit waren der Umgang und die Behandlung chronischer Schmerzen sowie der Einfluss und die Einbindung von empathischer Kommunikation.
Berufserfahrung: Über die vergangenen Jahre habe ich zahlreiche Erfahrungen nicht nur in der ambulanten physiotherapeutischen Versorgung erworben, sondern darüber hinaus auch in verschiedenen orthopädischen Kliniken. Innerhalb meines Aufenthaltes in England von 1995 -1998 war ich am St.Thomas-Hospital in London tätig.
Tätigkeit: Seit 1998 arbeite ich in der physiotherapeutischen Praxis "Anthony Hinkel Moberg" in Alt-Moabit. Besonders beeinflusst hat mich die stärker akademisch geprägte und evidenzbasierte Herangehensweise in England. Weg von einer auf pauschalen Übungskonzepten basierenden "Krankengymnastik" liegt mir die individuelle Behandlung auf der Basis einer gründlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung am Herzen. Die Patient*innen und ihre individuelle Schmerzgeschichte samt ihrer körperlichen Bewegungsmodi gilt mein Hauptaugenmerk. So kann ich die richtigen Impulse setzen, ob durch manuelle Techniken oder individuelle Trainingsvereinbarungen, damit die Patienten langfristig und in Eigenverantwortung zu deutlicher Schmerzlinderung und einem guten Körpergefühl wieder zurückfinden.