Manuelle Therapie


Manchmal braucht der Körper Berührung und zwar so, dass er wieder lebendig wird, man sich gelöst fühlt und stark zugleich.
Dann können Sie Behandlungen nach dem Maitland-Konzept für Manuelle Therapie erhalten, die gezielt Ihre Gelenke und Muskeln erreichen. Die damit häufig einhergehende kurzfristige Schmerzlinderung ermöglicht es Ihnen, wieder gezielter und motivierter Ihrer Aktivität nachzugehen und sie in Ihren Alltag einzubinden.

Mein Schwerpunkt - 

Den Schmerzen auf den Grund gehen


Seit Mitte der 90er Jahre hat sich das Wissen rund um das Thema "Schmerzen"  aufgrund verschiedenster neu erworbener Techniken verändert. Vor allem MRT Aufnahmen des Gehirns und andere Untersuchungsmethoden haben neue Kenntnisse geliefert. Das heißt die Schmerzwissenschaft hat sich enorm weiterentwickelt. Wir wissen inzwischen, dass es immer mehrere Gründe und Ursachen für Schmerzen gibt, niemals nur die einie falsche Bewegung, die schlechte Haltung oder der schiefe Rücken. Das sind Mythen, die längst widerlegt sind. 

Die gute Nachricht ist... 

Sie können schmerzfreier sein. Jede Wirbelsäule ist individuell geformt, hat Fehlstellungen und weist normale altersbedingte Abnutzungen auf.  Schäden anatomischer Strukturen, wie Sehnen, Bandscheiben, Menisken bedeuten nicht automatisch Schmerzen. Es gilt nur, sich um sie und seinen Körper regelmäßig zu kümmern, gerade im fortgeschrittenen Alter. Wir wenden uns ja auch der Pflege unserer Zähne mit mehr Sorgfalt und Bedacht zu, je älter wir werden.

Das biopsychosoziale Modell von Krankheit und Gesundheit


Das biopsychosoziale Modell (BPS-Modell) dient als Grundlage der ICF, der "International Classification of Funktioning, Disability and Health". Krankheiten und ihre Symptome sollten demzufolge immer vor dem individuellen Lebenshintergrund der betroffenen Patient*innen eingeordnet werden. Das BPS-Modell wurde bereits 1977 von dem amerikanischen Psychiater und Internisten Georg L. Engel entwickelt und hat somit das eindimensionale biomechanistische Krankheitsmodell seit bald 4 Jahrzehnten abgelöst. Die wissenschaftliche Evidenz, dass psychosoziale Faktoren einen großen Einfluss auf das Erleben und Aufrechterhalten von Schmerzen ausüben, ist auch in der Orthopädie, sprich bei muskuloskelettalen Beschwerden, wie u.a. bei unspezifischen Rücken- und Schulterschmerzen, nicht mehr von der Hand zu weisen. Hier findet es dennoch immer noch viel zu selten Berücksichtigung, obwohl viele internationale Studien verschiedener renommierter Forscher*innen nachweisen konnten, dass Stress, Sorgen, Ängste, Überforderung im Alltag oder auch Unzufriedenheit bei der Arbeit nicht nur die Dauer unserer Schmerzen, sondern auch die Intensität und den Umgang damit beeinflussen. Psychosoziale Faktoren müssen demnach konsequent mit in die physiotherapeutische Behandlung mit einbezogen werden, um einen effizienten Weg hin zu einer langfristigen Genesung einzuschlagen. 


Beweglicher werden und bleiben


Mir liegt es daher sehr am Herzen, nicht nur ein  für Sie passendes Trainingsprogramm mit Ihnen gemeinsam zu erarbeiteten.  Denn  das ist klar: um die regelmäßige Bewegung kommen Sie nicht herum! Sie lernen auch Ihre Schmerzmechanismen verstehen. Dann ist es auch nachvollziehbar,  weshalb sich Schmerzen langfristig nicht einfach verabschieden können, mit Hilfe eines "Klicks", einer Manipulationstechnik, eines mobilisierenden Griffes seitens der Therapeutin. 

Sich selbst ernst nehmen 


Es erfordert Mut und Zeit, sich den eigenen Schmerzen zu widmen. Es wird sich nicht alles wohlig-sanft anfühlen, wie bei einer manualtherapeutischen und osteopathischen Behandlung oder einer Massage. Sie werden auch Ecken und Kanten bemerken, Täler des Frustes und der Ungeduld erleben. Aber wenn Sie sich selbst ernst nehmen und am Ball bleiben, werden Sie eine wachsende Kraft und Beweglichkeit in sich spüren. Sie werden über sich staunen und über Ihr langfristig wiedergewonnenes Wohlbefinden.

Der Sprung lohnt sich 


Der düstere, wolkenverhangene Himmel auf dem Foto ist nicht sehr einladend, nicht wahr? Sowie auch nicht das verloren wirkende Sprungbrett. Aber stellen Sie sich die Frische Ihres Körpers, ja auch Ihres Geistes vor, nachdem Sie den ersten Schritt ins kühle Wasser gewagt haben, ein paar kräftige Schwimmzüge folgen ließen und sich vielleicht sogar noch zu einem schwungvoll-jauchzenden Sprung vom Brett durchringen konnten. Anschließend stehen Sie mit vertieft-bewegter Atmung - möglicherweise mit Freude und Stolz darüber, sich dazu durchgerungen zu haben - am Ufer, spüren Ihren Körper stark und entspannt zugleich, blicken zum Wasser, zum Himmel, sehen wie die Wolken vorbeiziehen und der Horizont sich lichtet. Ihr Gesicht wird vergnügt sein, Sie werden lächeln. Zufrieden und wach werden Sie sich fühlen, da bin ich mir ganz sicher, und genau dahin möchte ich Ihnen helfen, Schritte zu tun.